Holpriger Start

Obwohl meine Seite noch gar nicht fertig ist, musste ich sie jetzt doch vorzeitig reaktivieren. Das hat natürlich einen triftigen Grund: NaNoWriMo 2016. Natürlich bin ich wieder dabei, doch diesmal ist alles etwas chaotisch.

Aber zu aller erst möchte ich im Rahmen der Blog-Parade von der Kreativschreibstube einige Fragen beantworten. Im Grunde erklärt es sich dann von selbst, warum mein NaNo-Start dieses Jahr chaotisch verlief.

  1. Wie war dein Start in den NaNo?

Holprig, chaotisch, deprimierend. Ja, diesmal war es sogar richtig deprimierend. Gestern zweifelte ich für einen Moment, ob es überhaupt die richtige Entscheidung war, am NaNoWriMo teilzunehmen. Es fluppte überhaupt nicht. Doch dazu mehr bei Frage 3.

2. Welche Ziele hast du dir gesetzt?

Natürlich die 50.000 Wörter. Außerdem möchte ich diese wieder in 9-10 Tagen schaffen, so wie jedes Jahr. Ich habe für mich selbst den Anspruch, diesen Zeitplan einzuhalten. Dann habe ich für den Rest des Novembers noch Zeit für meine ganzen anderen Hobbies 😉

3. Was für ein Projekt schreibst du?

Nach langem Herumgestolpere gestern ist es nun eine Fanfiction geworden. Doch das war so nicht geplant. Ich habe ein Fantasykrimi-Projekt, welches ich endlich fortführen möchte. Doch trotz erster Plotentwürfe und Charakterzeichnungen kam ich hier einfach nicht voran. 780 Wörter waren es gerade mal, dann verließ mich jegliche Muse. Vor zwei Wochen noch wollte ich eine weitere Fanfiction schreiben. Für diese habe ich bereits eine Synopsis erstellt und viele Szenen im Kopf, unter anderem die Schlussszene. Doch dann verließ mich auch da spontan die Lust, an diesem Projekt zu arbeiten. So konnte es natürlich nicht weiter gehen! Da meine Gedanken jedoch die ganze Zeit um the one and only Viggo Mortensen (mein Held, sagt nichts, ich darf doch wohl noch träumen) kreisten, entschied ich spontan, meine erste und hoffentlich auch einzige Viggo Fanfiction zu schreiben. Ich bin ja generell dagegen, diesen umwerfenden Mann in einer Fanfiction zu verwursten. Da Viggo aber auf so vielen Ebenen eine Inspiration für mich ist, muss er jetzt auch hier mal her halten. Und siehe da, auf einmal sprudeln die Wörter nur so aus meinen Fingern. Ich bin wieder auf Kurs!

4. Welche Tipps und Tricks hast du für den NaNo?

Ehrlich gesagt keine speziellen. Man sollte sich nicht scheuen, einfach das über Board zu werfen, was einen blockiert. Wenn es die Geschichte plötzlich nicht ist, dann nimm eine andere. Und wenn man sie dreimal wechselt, bis man die richtige gefunden hat. Sobald man nämlich anfängt, sich um jedes Wort zu quälen, geht der Spaß verloren. Trotzdem sollte eine gewisse Kontinuität beibehalten werden, denn immerhin geht es im NaNoWriMo ja darum, in 30 Tagen 50.000 Wörter zu schreiben und eine Geschichte zu beenden.

Kleine Etappenziele erhalten die Motivation. Um den NaNo in 30 Tagen zu schaffen, muss man jeden Tag 1667 Wörter schreiben. Niemand sagt, dass man sie am Stück schreiben muss.

Pausen sind wichtig, frische Luft und sei es nur, dass man am Fenster steht und kräftig durchatmet. Genug trinken (halte ich mich leider selbst nicht dran, ist aber ganz wichtig!!!), das fördert die Konzentration. Und wer keine Nussallergie hat, sollte zwischendrin Wallnüsse essen. Die liefern dem Gehirn Energie.

So, das waren meine Gedanken zu meinem persönlichen NaNoWriMo-Beginn. Jetzt muss ich noch ein wenig weiter schreiben, bevor die Fingerchen einrosten.

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